Hightech, KI und die Velutina… (18.03.2026)


Zugegeben, auch der Web­mas­ter der alb-biene tut sich noch etwas schw­er mit dem Durch­stieg der vie­len Möglichkeit­en, aber nach­dem ein Teil der umfan­gre­ichen Vorar­beit­en getan ist, zeigen sich allmäh­lich die vie­len Vorteile dieses Sys­tems. Bei Neuigkeit­en wer­den die Mit­glieder des Imk­ervere­ins Alb­bruck-Dogern aus­führlich informiert.

Im Dreik­lang Suchen — Find­en — Ent­fer­nen bildet der Bere­ich Suchen noch die Unklarheit, dass erst­mal Hor­nissen gesichtet, markiert und Zeit­en gemessen wer­den müssen, bevor ein Nest unge­fähr berech­net wer­den kann.

In Zusam­me­nar­beit mit dem ’Vogel­häuschen’ — Nestfind­er aus dem let­zten Beitrag läßt sich ein Puz­zleteil mehr ein­passen: Die Flugzeit­en von Hor­nissen kön­nen automa­tisiert erfasst wer­den, sowohl von ’gemütlichen’ als auch von ’sportlichen’ Exem­plaren. Haben die Tiere ihren QR-Tag auf dem Rück­en kön­nen sie etliche doku­men­tierte Flüge zwis­chen Lock­topf und Nest vornehmen. Da mit drei Sta­tio­nen gear­beit­et wer­den kann, bekom­men wir so sehr viel mehr Infor­ma­tion.

Wird im näch­sten Schritt mit dem Veluti­na­Por­tal die Flu­grich­tung einge­tra­gen entste­ht ein ziem­lich genau umris­senes Gebi­et, in dem ver­mut­lich das Nest zu find­en ist.

Das Veluti­na­Por­tal organ­isiert Teams und kann den Mit­gliedern Lock­töpfe zuord­nen so dass hof­fentlich ein wach­sendes Net­zw­erk an Beobachtern und Meldern entste­ht.

Frühling überall! (01.03.2026)

Obwohl eigentlich noch viel zu früh…

…im Jahr freuen sich doch alle über die ersten war­men Tage, Men­schen und sich­er auch Bienen, die schon fleißig unter­wegs sind. Hof­fen wir auf ein gutes Jahr 2026, sowohl im großen Kli­ma als auch für das Bienen­jahr.

Aber lei­der zeigt uns das warme Wet­ter auch, dass bei den Gelb­fusshornissen (’Asi­atis­che’ sind es  lei­der keine mehr) sich die Jungkönig­in­nen auf Nest­bau begeben.

Erfreulicher­weise sind auch wir Imk­er schon ganz gut vor­bere­it­et und parat. Seien es erste aufgestellte Lock­töpfe — von denen noch hof­fentlich viele fol­gen -, die Beschaf­fung von Aus­rüs­tung für Nest­suche und ‑ent­nahme oder Mobil­isierung von Mit­men­schen, die Augen offen zu hal­ten.

Mitte des Monats erscheint ein von der velutina-army.de her­aus­gegebenes neues Werkzeug zum Beobacht­en, Nester suchen und Mel­dung an Behör­den weit­erzugeben, welch­es eine aus­geze­ich­nete und vielfältige Möglichkeit an Meth­o­d­en und Ver­fahren anbi­etet. Dem sachkundi­gen Anwen­der wird es eine große Erle­ichterung sein, allerd­ings erschw­ert die Viel­seit­igkeit ein wenig die Einar­beitung und Anwen­dung (wer hat schon ständig sein Schweiz­er Taschen­mess­er mit 45 Werkzeu­gen griff­bere­it und set­zt es vom Apfelschnei­den bis Zäh­neputzen täglich ein…?). Achtung, keine Kri­tik! Wir wer­den die Entwick­lung des Pro­gramms ver­fol­gen und die Arbeit damit so schnell wie möglich anwen­den und ver­bre­it­en. Also, bleibt dran!

Auf der Gen­er­alver­samm­lung des Imk­ervere­ins habe ich ein funk­tion­ieren­des Mod­ell eines Nestsuchers/finders vorgestellt, welch­er anhand von markierten Hor­nissen selb­ständig ihre Flugkreise und Wiederkehr berech­net und aufze­ich­net. Zudem kön­nen mehrere Lock­töpfe mit jew­eils bis zu 16 Hor­nissen beobachtet wer­den, so dass zahlre­iche Flugkreise die Nester (hof­fentlich) ziem­lich genau ein­gren­zen kön­nen.

Bei­des, Nestfind­er im ’Vogel­häuschen­look’ und Pro­gramm greifen mein­er Mei­n­ung nach an eini­gen Stellen sehr gut ineinan­der, ich bin neugierig, ob alles so funk­tion­iert wie es der erfol­gre­ichen Nest­suche dient.


Da die Beiträge ja so nach und nach zeitlich nach ’hin­ten’ wan­dern, hier nochmals eine sehr gute Infor­ma­tion, worauf wir acht­en und möglichst viel Men­schen ein­binden kön­nen.