Obwohl eigentlich noch viel zu früh…
…im Jahr freuen sich doch alle über die ersten warmen Tage, Menschen und sicher auch Bienen, die schon fleißig unterwegs sind. Hoffen wir auf ein gutes Jahr 2026, sowohl im großen Klima als auch für das Bienenjahr.
Aber leider zeigt uns das warme Wetter auch, dass bei den Gelbfusshornissen (’Asiatische’ sind es leider keine mehr) sich die Jungköniginnen auf Nestbau begeben.
Erfreulicherweise sind auch wir Imker schon ganz gut vorbereitet und parat. Seien es erste aufgestellte Locktöpfe — von denen noch hoffentlich viele folgen -, die Beschaffung von Ausrüstung für Nestsuche und ‑entnahme oder Mobilisierung von Mitmenschen, die Augen offen zu halten.
Mitte des Monats erscheint ein von der velutina-army.de herausgegebenes neues Werkzeug zum Beobachten, Nester suchen und Meldung an Behörden weiterzugeben, welches eine ausgezeichnete und vielfältige Möglichkeit an Methoden und Verfahren anbietet. Dem sachkundigen Anwender wird es eine große Erleichterung sein, allerdings erschwert die Vielseitigkeit ein wenig die Einarbeitung und Anwendung (wer hat schon ständig sein Schweizer Taschenmesser mit 45 Werkzeugen griffbereit und setzt es vom Apfelschneiden bis Zähneputzen täglich ein…?). Achtung, keine Kritik! Wir werden die Entwicklung des Programms verfolgen und die Arbeit damit so schnell wie möglich anwenden und verbreiten. Also, bleibt dran!
Auf der Generalversammlung des Imkervereins habe ich ein funktionierendes Modell eines Nestsuchers/finders vorgestellt, welcher anhand von markierten Hornissen selbständig ihre Flugkreise und Wiederkehr berechnet und aufzeichnet. Zudem können mehrere Locktöpfe mit jeweils bis zu 16 Hornissen beobachtet werden, so dass zahlreiche Flugkreise die Nester (hoffentlich) ziemlich genau eingrenzen können.


Beides, Nestfinder im ’Vogelhäuschenlook’ und Programm greifen meiner Meinung nach an einigen Stellen sehr gut ineinander, ich bin neugierig, ob alles so funktioniert wie es der erfolgreichen Nestsuche dient.
Da die Beiträge ja so nach und nach zeitlich nach ’hinten’ wandern, hier nochmals eine sehr gute Information, worauf wir achten und möglichst viel Menschen einbinden können.


